Aktualisiert am 21.01.2016

Freundeskreis  Sandbach

           Feldl-Kapelle             Hans Carossa               Sühne-Kreuz               Alte Kirche Sandbach

Herzlich willkommen!

Heimatgeschichtlicher Arbeits- und Freundeskreis

Sandbach/Niederbayern  - Sandbach/England e.V.

“Schön verrückt(e)” Fotos

Die 15-Jährige Ida Thieringer zeigt Bilder in der Alten Kirche

Von Josef Holzhammer

   Sandbach. Der heimatgeschichtliche Arbeits- und Freundeskreis Sandbach bietet jungen und überregional noch wenig bekannten Künstlern eine Plattform, um sich und ihre Werke zu zeigen. Heuer setzte der Verein einen besonderen Akzent, denn die ausstellende Künstlerin ist 15 Jahre alt und wagt sich an ihre erste Ausstellung.

   Ida Thieringer ist noch Schülerin an der Montessori Schule in Passau und der Großteil ihrer ausgestellten Fotos sind Bestandteil ihrer “Großen praktischen Arbeit” zum Abschluss an der Schule. Kunstlehrerin Lena Altweger, die selbst schon in Sandbach ausstellte, motivierte sie zu diesem Schritt. Sie war es auch, die bei der Vernissage in der alten Kirche die einführenden Worte sprach.

  “Schön verrückt”, nannte die Künstlerin selbst ihre Thematik und in der Tat sind die Fotos eine Reise in eine (noch) unbeschwerte Welt voll Lebensfreude und Fantasie, eben auch ein wenig verrückt. Doch die Fotos strahlen, erleuchten den Raum durch ihre starken Farben und ausdrucksstarken Motive.

   Befragt nach der Intention ihrer Arbeiten findet die junge Ida Thieringer eine für sie typische Antwort: “Aus Spaß, aus Spaß daran zu fotografieren und auch aus Spaß daran, ein wenig verrückt zu sein”.

   Diesen Spaß hatten sicherlich die erstaunlich zahlreichen Besucher der Vernissage. Die Aus- stellung ist bis Ende September (nach Vereinbarung) mit der Künstlerin (Tel.: 0160/6245611) zu besichtigen.

Veröffentlicht in der “Passauer Neue Presse”, Ausgabe Nummer 213 vom 16. September 2014

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Wenn Folksongs zu
Bildern und Skulpturen inspirieren

Kunst und Musik in Harmonie - Vernissage in der “alten Kirche” in Sandbach

Magdalena Altweger (2.v.li.) überzeugte nicht nur als Künstlerin mit Radierungen und Skulpturen, sondern zu- sammen mit der Gruppe “Too-ry-ah” auch mit irisch-schottischer Folkmusik.

Von Josef Holzhammer

   Sandbach. “Mit allen Sinnen eintauchen in die Welt der irischen und schottischen Folk- songs” sollten die Besucher, die der heimatgeschichtliche Arbeits- und Freundeskreis zur Eröffnung seiner diesjährigen Ausstellung in die “alte Kirche” geladen hatte. Vorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Weiß freute sich, den zahlreich erschienen Gästen dieses Mal zwei Be- sonderheiten präsentieren zu können. Zum einen stellt bis zum 14. Juli mit Magdalena Alt- weger (früher Leni Hinterheller) erstmals eine einheimische Künstlerin ihre Werke in Sand- bach aus und zum anderen bietet das dazu gehörige Konzert der Gruppe “Too-ry-ah-irish& scottish Folk” nicht nur die übliche musikalische Umrahmung für die Ausstellungseröffnung, sondern die fünf jungen Musiker, darunter auch die Künstlerin selbst, wollen mit ihren Liedern die Quellen der Inspiration für die ausgestellten Werke sichtbar machen. Kunstwerke und Musik bilden somit eine Einheit.

  Dies unterstrich auch die junge Künstlerin (29) selbst in ihrer Einführung: die meisten der ausgestellten Radierungen, Zeichnungen und Skulpturen sind aus ihrer Studienarbeit, anläss- lich ihres Lehramtsstudiums im Fach Kunst in Passau entstanden. So sollten die Besucher auch nicht andächtig den Liedern lauschen, sondern sich während des Konzerts frei im Raum bewegen, die verschiedenen Werke betrachten und die Musik, welche dazu führte, in den Bildern wiederfinden.

  Zu diesem Rundgang ließen sich die Besucher nicht zweimal bitten, sie genossen es, beim Betrachten der Skulpturen aus Ton und der Kaltnadelradierungen in die Welt der irisch- schottischen Folkmusik entführt zu werden.

   Und diese Musik der Gruppe “Too-ry-ah”, instrumental und vokal behutsam vorgetragen von Matthias Ecklmann (Violine), Basti (Drums) und Evi Schrenk (Flöte), sowie eingeführt in die Inhalte der einzelnen Songs durch Timo Hausbeck (Gitarre) und nicht zuletzt der Künst- lerin selbst (Querflöte), geht nicht nur schnell ins Ohr, sondern schafft zusammen mit den ausgestellten Werken eine harmonische Verbindung zwischen Kunst und Musik.

Veröffentlicht in der “Passauer Neue Presse” Ausgabe Vilshofen im Juli 2013
Nummer 149

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